b1

Telefonzelle, Münzfernsprecher & Kartentelefon in Deutschland

Münzfernsprecher Fw 63 (DDR)


Münzfernsprecher Fw 63

M 63, Münzer 63
- Export für die DDR -

 

Kaum zu glauben:
Das bekannte Bundespost-Modell MünzFw 63 gab´s auch in der DDR .

Der Münzfernsprecher wurde von der Deutschen Post (DP) der DDR in einer geringen Stückzahl von 200 Exemplaren Ende der 70er Jahre vom sogenannten "Klassenfeind" eingekauft.


 

Der Münzfernsprecher Fw 63 läßt Orts- und Fernsgespräche im Wählverkehr zu.
Die Kassierung erfolgt vor dem Wählen bei abgenommenem Handapparat ohne Aufforderung durch das fernamt. Es sind 10-Pfennig-, 50-Pfennig- und 1-Mark-Münzen zu verwenden.

Nicht kassierte Münzen werden beim Einhängen des Handapparates zurückgegeben.
Handvermittelte Ferngespäche sind nicht zugelassen.
Kostenlose Notrufgespräche sind möglich.

Das Gehäuse mit Bezeichnungsfeld besteht aus Stahlblech.
Im vorderen schwenkbaren Teil befindet sich die Münzkassiereinrichtung und der Nummernschalter.
Auf der Grundplatte sind die übrigen Bauteile und die Klemmleiste  zum Anschließen der Installationsleitung befestigt.
Für die Münzkassette ist eine besondere Halterung vorhanden.
Das schutzisolierte Energieversorgungsgerät ist für den Anschluß an 110V, 127V und 220V, 50Hz ausgelegt und gibt an der Sekundärseite 22V und 24V Wechselspannung ab.

Maße:
Höhe: 632mm
Breite: 516mm
Tiefe: 185mm
Gewicht: 40kg

Der Münzfernsprecher kann mit oder ohne Befestigungsstück angebracht werden.
Die Befestigung des Münzfernsprechers erfolgt auf dem mitgelieferten T-förmigen Befestigungsstück, wenn keine andere Aufhängung vorgesehen ist.
Das Befestigungsstück ist so zu montieren, daß es seine Tragfähigkeit bis 100kg aufnehmen kann, notwendigenfalls sind an der Rückseite der Befestigungswand entsprechende Verstärkungen anzubringen.
Die oberen Befestigungsschrauben sind etwa 1500mm über Oberkante Fußboden anzubringen.

Quelle: VDP 47311 Blatt 6, Münzfernsprecher Fw 63, Dezember 1979

 

 

 

 

 

 

b2