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Telefonzelle, Münzfernsprecher & Kartentelefon in Deutschland

Manipulation

 

Versuche, am Münzfernsprecher "nicht bezahlen zu müssen" gab es schon immer. 

Manipulationsversuche waren mal erfolgreich und mal wieder nicht.
Einige Beispiele sehen Sie hier:
 


Fadenmünzen wie sie in den 80er Jahren in Münzfernsprechern vom Typ MünzFw 56, MünzFw 63, MünzFw 57 und MünzFw 20 nach Manipulationsversuchen vom Münzentstörer (heute würde man sagen Servicetechniker) aufgefunden wurden:



 
Die Münzen wurden so bearbeitet das man daran einen Faden befestigen konnte.
 Es wurde versucht nach Gesprächsende, die Münzen an diesem Faden wieder aus dem Münzeinwutfschlitz des Münzfernsprechers heraus zu ziehen, was jedoch kaum gelang.
Die Münzen verkanteten sich, Fäden rissen und vernuddelten sich im Münzprüfer, was zur Folge hatte das der Münzfernsprecher danach meisst, bis zur Entstörung durch einen Münzentstörer nicht mehr genutzt wurden konnte.




Hier hat man ein Silberkettchen am Rand eines 5,-DM Stückes angelötet und versucht das Geldstück so wieder aus dem MünzFw 20 heraus zu ziehen.
Auch dieser Manipulationsversuch brachte keinen Erfolg, das Kettchen riss, die Münze verblieb im Münzfernsprecher (meist  in der Münzumlenkung kurz hinterm Münzeinwurfschlitz bzw. spätestens im Münzprüfer) bis zur Entstörung des Gerätes durch den Techniker. Manipulationsversuche durch Fadenmünzen veranlassten die Deutsche Bundepost in den Münzprüfern des MünzFw 20 und MünzFw21 so genannte "Fadenschneider" einzubauen, diese schnitten den Zaden beim Versuch die Münze zurück zu ziehen einfach ab.


 

 

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